Methoden

„Wie viel man auch über Übungsmethoden redet – man verlässt nicht den Bereich von Steigen, Sinken, Öffnen, Schließen, von Ruhe und Bewegung, von Strecken und Krümmen“ (Zitat Jiao Guorui)

Das Lehrsystem Qigong Yangsheng nach Prof. Jiao Guorui beinhaltet viele Übungsmethoden, von denen sich drei Methoden besonders für den Einstieg in Qigong eignen:

 

Die 15 Ausdrucksformen des Taiji-Qigong nach Prof. Jiao Guorui. Diese Methode gilt als „Tür zum Haus des Qigong“. Sie zeichnet sich durch leicht erlernbare Formen aus und lebt von Bildern, die einen starken Naturbezug herstellen. So umfassen wir den Mond und lassen den Elefanten mit der Hüfte kreisen.

Die 8 Brokate-Übungen im Stehen und Sitzen nach Prof. Jiao Guorui

Diese Methode eignet sich ebenfalls für den Einstieg in Qigong. Die klaren und konzentrierenden Bewegungen haben eine stabilisierende und kräftigende Wirkung.

Das Spiel der 5 Tiere nach Prof. Jiao Guorui
Diese aus der schamanistischen Tradition entstandenen Tierbewegungen – Bär, Kranich, Tiger, Hirsch und Affe – wecken das Spiel in uns. Im Spiel der 5 Tiere lernen wir, in uns das Wesen und die Kraft der Tiere aufzuspüren und mit der eigenen Natürlichkeit auszudrücken.

Neiyanggong nach Dr. Liu Yafei wird in der TCM-Klinik in Beidahe, China zur Gesunderhaltung und Behandlung von Krankheiten angewendet.

 

Übungen der Grundstufe:

Sie bestehen aus wohltuender Selbstmassage und Daoyin-Übungen, d. h. Übungen zum Dehnen und Leiten.

Übungen der Mittelstufe:

zeichnen sich durch Bewegungen aus, die besonders die Wirbelsäule mobilisieren und die Beweglichkeit des gesamten Körpers fördern. Es wird unterschieden zwischen
Mittelstufe 1. Sequenz
- Methode zur Wandlung von Sehnen und Knochen und zur

  Führung des Qi
Mittelstufe 2. Sequenz
- Methode zur Führung des Qi und für ein langes Leben

Taijiquan Wudangstil Sanfeng 18er Form
Das Taijiquan der Wudangberge wird auf den legendären Begründer des Taijiquan Zhang Sanfeng zurückgeführt.


Der Wudangstil wurde über viele Jahrhunderte in den daoistischen Klöstern der Wudangberge von Generation zu Generation überliefert. Der Wudangstil ist von der daoistischen Philosophie und Lehre geprägt und zeichnet sich durch Weichheit und Nachgiebigkeit in der Bewegung aus – gemäß dem Prinzip, dass das Weiche das Harte besiegt.

Erst in den 1980er Jahren wurde diese Bewegungskunst auch für andere geöffnet und erfreut sich seitdem wachsender Beliebtheit.